Version 2.02 de 2012.04.28 dg
E i n F u n k a u s l ö s e s y s t e m f ü r N i k o n - K o m p a k t b l i t z e V
e r s i o n
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Ich
besitze einen SB-800 und etliche SB-80DX von Nikon, die
ich
jetzt per Funk auslösen kann. Und nicht nur das. Ich kann mit dieser Funksteuerung
auch die Leistung einstellen, die Blitze aus dem Standby aufwecken,
das Readysignal auswerten, eine Stroboskopmodus einstellen ... gleich mehr dazu. Das
System besteht derzeit aus zwei Sendern, von denen einer in meinem
selbstgebauten Hochformatgriff integriert ist und der andere separat
als eigenen Einheit auf den Blitzschuh Kamera gesteckt
werden kann. So können auch Freunde mit diesem Sender blitzen, ohne
das ich jedes Mal den Hochformatgriff abnehmen und weiter reichen
muss. Vier Empfängereinheiten und eine Steuer-/Kontrollereinheit
komplettieren das Set. Das System kann auf 7 Känale (+ ein Broadcast) eingestellt werden. Es können 7 Empfänger (+ ein Broadcast) adressiert werden, an die wiederum jeweils 3 Blitzgeräte angeschlossen werden können. Insgesamt können mit dem System also 21 Blitze gesteuert und ausgelöst werden. Theoretisch könnte ich das System noch auf 15 Empfänger erweitern. Die FM-Datenübertragung ist übrigens für alle Einstelldaten CRC-geschützt. Lediglich die Triggerbefehle, die ja besonders schnell sein müssen, werden ungeschützt übertragen, da der CRC Code zusätzliche Bytes und somit Zeit benötigt. Alle Geräte werden von Nikon EN-EL5 Akkus versorgt, so daß ausreichende Stromkapazitäten zur Verfügung stehen. Tiefentladeschutzs und Ladechaltungen sind ebenfalls integriert.
D
e r S e n d e r i n m e i n e m B
a t t e r i e g r i f f
D
e r
a u f s t e c k b a r e S e n d e r
Den
Sender zum Aufstecken auf den Blitzschuh der Kamera habe ich von
meinem ersten Funkblitzauslöse-System genommen und umgebaut.
So können mit diesem Teil auch Freunde mitblitzen und ich muss
nicht jedes Mal meinen Batteriegriff
mit dem integrierten Sender abschrauben.
Jeder
Empfänger kann drei Blitze steuern und einstellen. Zwei der Blitze
können direkt an den Empfänger angesteckt werden. Der dritte Blitz
kann nur über Kabel angeschlossen werden. Per Stroboskopfunktion können bis zu 15 Blitze hintereinander abgefeuert werden. Das kürzeste Zeitintervall liegt bei 20 Millisekunden. Das maximale Intervall irgendwo bei über 5 Sekunden. Mit
dem Kontroller kann man außerdem einstellen, bei welchen Ereignissen
der Empfänger piepsen soll. Z.B. korrekter Datenempfang, wenn
alle Blitze wieder bereit sind, fehlerhafte Übertragung oder Triggerauslösung.
Das Readysignal wird jetzt auch von den Sendern ausgewertet und
kann an den Empfängern dann abgeschaltet werden. Als
Blitzschuhe habe ich übrigens diverse AS-10, AS-18 und AS-e900 zersägt,
die ich halbwegs
D
e r F u n k k o n t r o l l e r
Zu
dem System gehört natürlich auch ein handlicher Funkkontroller,
mit dem
sich die Empfänger einstellen lassen. Auf einem LCD-Display werden
alle
21 Blitzkanäle in einer Liste angezeigt und lassen sich dort konfigurieren. Die
Menübedienung ist über ein Scrollrad und ein paar Tastern möglich.
Das Scrollrad habe ich
einfach aus einer Computermaus ausgebaut. In der nächsten Version
gibts dann Touch und iPad- Mit dem Kontroller werden auch die Einstellungen für den Stroboskopbetrieb gesetzt. Der Stroboskopbetrieb kann für jeden Empfänger individuell gewählt werden, ist dann aber für alle an den jeweiligen Empfänger angeschlossenen Blitze aktiv. Die Gerätenummer für die Empfänger kann nur durch einen besonderen Einschaltmechanismus konfiguriert werden und ist so gegen unbeabsichtigtes Verstellen geschützt. Per
"Systemscan" kann der Kontroller die Daten aller Empfänger
zurück lesen. Das ist praktisch, wenn die Empfänger bereits Daten
intern abgespeichert haben und man nach dem Einschalten des Kontrollers
die Einstellungen wieder auf dem Display haben möchte. Auf
dem Display werden jetzt auch Akkuzustand der Empfänger und der
Blitze angezeigt. Die Akkustandanzeige der Blitze gibt allerdings
nur einen sehr groben Anhaltspunkt, da ich den Akkustand aus
der Zeit generiere, die der Blitz braucht wieder blitzbereit zu
sein. Das ist also nicht sehr genau, aber sehr hilfreich. Wenn mein
Hochformatgriff zwei mal nach dem Ready piepst, weis ich,
daß mindestens einer der Blitze langsam schlapp macht. Piepst der
Griff drei Mal, dann hat der Empfänger den jeweiligen Blitz
deaktiviert. Es kann dann ggf. auch ohne den Blitz weiter gearbeitet
werden. Der Kontroller verfügt als kleines technisches Schmankerl noch über einige Debugfunktionen. So lässt sich beispielsweise die Empfangsfeldstärke als Maximalwert und Durchschnitt anzeigen oder die Übertragungslatenz messen. Das war bei der Entwicklung extrem hilfreich, auch um mal zu sehen, wieviel HF-Dreck da von den lieben Nachbarn bei mir ankommt. Der ist übrigens im 868MHz Bereich ganz erheblich geringer, als bei 433MHz, wo ich hier fast ununterbrochenen etwas empfangen hatte.
Das
LED Fokus Hilfslicht
Als
Fokushilfslicht verwende ich jetzt ein fertiges Modul aus dem Handel.
Nur den Steuer- transistor habe ich da zusätzlich eingebaut und
per Kabel rausgeführt.
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(Später kommen noch mehr Fotos!)
Bedienanleitung
(vorläufig) --------------------------------------------------------------------------------- Schaltpläne Empfänger Blatt 1 (Xmega) + Blatt 2 (Interface / Blitz 3) Empfänger Akkuladeschaltung und Tiefentladeschutz Aufstecksender für den Blitzschuh
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